Orthopädie-Praxis effizienter dokumentieren – wie Dr. Barbara Hauf mit Heidi täglich eine Stunde Dokumentationszeit spart
Orthopädie-Praxis effizienter dokumentieren – wie Dr. Barbara Hauf mit Heidi täglich eine Stunde Dokumentationszeit spart
Andres Hald
2. Dezember 2025•3 Min. Lesedauer
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Orthopädie & Unfallchirurgie Ostalb x Heidi auf einen Blick
„Seit ich Heidi benutze, kann ich mich dem Patienten besser zuwenden. Ich lasse alles entspannt mitlaufen und muss nicht mehr stichpunktartig mitschreiben. Das ist eine große Erleichterung.“ — Dr. med. Barbara Hauf, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Wichtigste Ergebnisse:
30-40 Patientenkontakte pro Sprechstunde strukturiert dokumentiert
Dr. Barbara Hauf ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzqualifikation Chirotherapie. Nach ihrem Medizinstudium in Regensburg und München arbeitete sie als Fachärztin und Funktionsoberärztin mit Schwerpunkt Schulterchirurgie am Klinikum München-Bogenhausen. 2006 ließ sie sich zunächst in Pfaffenhofen nieder, seit 2012 führt sie ihre orthopädische Praxis in Ellwangen im Rahmen der überörtlichen Gemeinschaft „Orthopädie & Unfallchirurgie Ostalb“.
Ihr Praxisalltag ist geprägt von hoher Taktung: tägliche orthopädische Sprechstunde mit 30-40 Patient:innen, Diagnostik (Röntgen, Ultraschall), Verlaufskontrollen und OP-Planung. Jede Behandlung erfordert strukturierte Dokumentation sowie Arztbriefe für Hausärzte, Fachärzte oder zur direkten Mitgabe an die Patient:innen.
Herausforderungen
Nacharbeit nach Feierabend
„Ich habe dann oft das Problem, dass ich nachher wirklich 20-30 Patienten runterdiktieren muss. Das ist echt schwer.“
→ Dokumentation wurde regelmäßig gesammelt und am Ende der Sprechstunde oder nach Feierabend erledigt.
Informationsverlust
„Manchmal wird es schwierig mich detailreich zu erinnern, was genau der Grund für den Besuch war oder wie die Beschwerden charakterisiert waren.“
→ Gefahr von unvollständigen oder ungenauen Arztbriefen.
Spracherkennung als unzureichende Lösung
→ Vorherige Systeme (Spracherkennung, Textbausteine) halfen nur begrenzt und erforderten viel Nacharbeit.
Lösung
Dr. Hauf suchte aktiv nach einer besseren Lösung und stieß über Google-Suche („KI assistierte Patientendokumentation“) auf Heidi. Nach einer kurzen Testphase wurde Heidi in die Praxisabläufe integriert.
Einfache Nutzung: Desktop-App läuft morgens automatisch, Mitarbeitende können Sitzungen vorbereiten.
Kein großer Schulungsaufwand: „Es ist wirklich total einfach, die müssen da nicht groß geschult werden.“
Integration in bestehende Abläufe: Nutzung parallel zum PVS, Arztbriefe werden aus den Mitschriften generiert.
Wirkung
Zeitersparnis
„Ich bin definitiv immer eine halbe Stunde früher jetzt fertig – pro Sprechstunde. Also rund eine Stunde pro Tag.“
Mehr Nähe zum Patienten
„Seit ich Heidi benutze, kann ich mich dem Patienten besser zuwenden. Ich muss nicht mehr sofort alles stichpunktartig mitschreiben.“
Mentale Entlastung
→ Konzentration auf Patient:innen statt auf den Bildschirm, weniger Stress durch gesammelte Diktate.
Was kommt als Nächstes?
Dr. Hauf möchte Heidi künftig noch stärker nutzen, insbesondere für die direkte Arztbrief-Erstellung aus dem System. Außerdem sieht sie Potenzial, weitere Mitarbeitende einzubinden und den Dokumentationsprozess vollständig zu verschlanken.
„Ich würde meinen Kollegen sagen: Es gibt jetzt ein Tool, das die gesamte Dokumentation des Arzt-Patienten-Kontakts erleichtert. Man kann sich wieder mehr dem Patienten zuwenden – das ist eine tolle Erleichterung.“
Dr. med. Barbara Hauf
Orthopädie und Unfallchirurgie at Orthopädie & Unfallchirurgie Ostalb. Niederlassung seit 2012